an ihren frücht(ch)en erkennt ihr sie

„der apfel fällt nicht weit vom stamm“

getreu diesem sprichwort, kann man durch beobachten des auftretens und verhaltens von kindern in der öffentlichkeit, auf deren lebensumstände und das vorgelebte wertesystem im elternhaus schließen.

denn „kindermund tut wahrheit kund“. auch wenn mama und papa einen glänzenden schein nach aussen hin zu wahren versuchen.

an ihren früchtchen erkennt ihr sie.
an ihren früchtchen erkennt ihr sie.

kinder lernen nicht durch das, was ihnen gesagt wird: kinder ahmen nach! und das vom ersten tag an. sie beobachten ihr soziales umfeld und verhalten sich dementsprechend, wie es ihnen von ihren nahe stehenden bezugspersonen vorgelebt wird.

wer also zu hause seine mitmenschen übel anschreit, beschimpft und schlecht behandelt, kann es nicht verhindern, dass ebendiese dinge in form des verhaltens des kindes und in der öffentlichkeit sichtbar werden.

wenn dann sogar verhaltensauffälligkeiten auftreten und mama und papa deswegen zur elternsprechstunde eingeladen werden, so dürfen diese sich an die eigene nase fassen, ihr verhalten reflektieren und an sich arbeiten.

kinder sind dankbare und gelehrige schüler, die jede verhaltensveränderung, sofort bemerken und selber in ihr auftreten und verhalten integrieren. wenn das benehmen deines kindes dich nervt, dann lebe und sei selber die veränderung, die du an ihm sehen möchtest.

„Ist aber einmal ein Kind in verwickelten häuslichen Verhältnissen aufgezogen worden, so handhabt es ebenso natürlich die Lüge und sagt unwillkürlich immer das, was seinem Interesse entspricht; ein Sinn für Wahrheit, ein Widerwille gegen die Lüge an sich ist ihm fremd und unzugänglich, und so lügt es in aller Unschuld.“ Friedrich Nietzsche