madame tyrann von und zu grünvorneid

Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens.“ Dante Alighieri

erkennungszeichen der neidischen madam tyrann ist ein verbissener gesichtsausdruck – die mundwinkel hängen bis zum boden herunter, die lippen sind verbissen aufeinander gepresst, die augen misstrauisch verkniffen.

sie ist und bleibt eine schmierenkomödiantin

ihr gewohnt unfreundliches auftreten ändert sich schlagartig, sobald sie ein opfer wittert: dann setzt sie das seit kindheitstagen vor dem spiegel trainierte zuckerbittersüße lächeln auf.

sie kann sogar säuselnd sanft sprechen, was man ihr bei ihrem aussehen gar nicht zutraut.

aber nur so lange, wie sie sich einen gewinn verspricht. sollte das opfer sich allerdings nicht mehr melken lassen, wird dieses fallen und kein gutes haar mehr an ihm gelassen. wer unter ihrer würde ist, wird sowieso großzügig ignoriert.

 

wenn man  jemanden nicht riechen kann, liegt es vielleicht an seiner hinterfotzigen & berechnenden bösartigkeit

babies duften. so lange sie die windeln nicht voll haben. babies, so sagt man, sind die reine liebe und deswegen riechen sie auch so gut.

weil madam tyrann den ganzen tag nur negative gedanken hat, riecht man sie und ihre unangenehmen ausdünstungen schon lange bevor man sie sieht, sogar zehn meter gegen den wind.
nur, wenn sie grade frisch in ihr billiges nuttendiesel gefallen ist, kann man sie einge augenblicke ertragen.

das änderts sich aber wieder schlagartig, sobald sie ihr maul aufmacht: der vergoren säuerlich aufstossende mauldampf haut den stärksten aus seinen latschen.

 

neid macht hässlich

wer anderen überhaupt nichts gönnt und alles immer selber HABENWILL, den erkennt man auch an seiner lieblingsbeschäftigung: dem lästern.

an allem und jedem hat madam tyrann etwas auszusetzen. deswegen wird sie auch immer hässlicher und einsamer.

am besten geht man ihr grundsätzlich aus dem weg, denn NIE hat sie etwas gutes im sinn. sie ist immer auf der suche nach neuen „AUCH-HABENWILL-gönne-ich-NIEMANDEM-SONST“-dingen und gutmütigen opfern, denen sie entreisst, was nicht niet- und nagelfest ist.